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“Regionale Sicherheitsstrukturen haben sich erneut bewährt”

LH Wallner und LR Gantner dankten für engagierten Einsatz zur Bewältigung der Lawinensituation
Die regionalen Sicherheitsstrukturen in Vorarlberg haben sich in der letzten Woche einmal mehr eindrucksvoll bewährt, als es galt, die extreme Lawinensituation in den Bergen und Talschaften zu bewältigen. Das betonten Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner im Pressefoyer am Dienstag, 22. Jänner, und sagten allen Beteiligten ein großes Dankeschön für deren enormen Einsatz.
“Mit großem Aufwand und persönlichem Engagement wurde Vorsorge getroffen, um die größtmögliche Sicherheit gewährleisten zu können und um im Ernstfall in kürzester Zeit einsatzbereit zu sein”, sage Wallner. In Summe waren bei den Sicherheitskräften in Vorarlberg (Feuerwehr, Bergrettung, Rotes Kreuz, Kriseninterventionsteam, Landeswarnzentrale, Bezirkshauptmannschaften, Lawinenkommissionen der Gemeinden und Liftbetreiber sowie Polizei und Bundesheer) etwa 4.550 Personen zur Bewältigung der Schneesituation im Einsatz und haben dabei ca. 35.400 Einsatzstunden geleistet. Über Koordination durch die Einsatzzentrale Luft haben die zur Verfügung stehenden Hubschrauber mehr als 200 Überwachungs- und Versorgungsflüge absolviert. Dabei waren sie insgesamt fast 48 Stunden in der Luft und haben 218 Personen transportiert.
Landesrat Gantner hob die enorme fachliche Leistungsfähigkeit und hohe Motivation der verschiedenen Einsatzkräfte sowie deren bestens funktionierende Zusammenarbeit hervor. Darüber hinaus sei bei den Einsätzen in der letzten Woche erneut auch der nicht hoch genug zu schätzende Wert des Ehrenamtes gerade im Hilfs- und Rettungswesen deutlich geworden. Die freiwilligen Einsatzkräfte nehmen wenn notwendig Zeitausgleich, Urlaub oder die Kulanzfreistellung durch ihre Arbeitgeber in Anspruch.

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