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Erneut kräftige Investitionen in die Wasserwirtschaft

LH Wallner und LR Gantner präsentierten Arbeitsschwerpunkte 2019
Die Ziele der Vorarlberger Wasserwirtschaftsstrategie 2020 werden auch heuer mit massiven Investitionen weiter verfolgt, betonten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Christian Gantner im Pressefoyer am Dienstag, 5. Februar. In den letzten fünf Jahren wurden mehr als 300 Millionen Euro in wasserwirtschaftliche Projekte investiert, davon über 70 Millionen Euro aus Landesmitteln. Für 2019 sind in Summe 72 Millionen Euro veranschlagt, der Anteil des Landes Vorarlberg beträgt 16,35 Millionen Euro. Schwerpunkte des umfangreichen Arbeitsprogrammes sind auch heuer der Hochwasserschutz, die Sicherung der Wasserversorgung und die sorgfältige Reinigung des Abwassers.
“Wasser ist Naturschatz und Naturgewalt zugleich, dementsprechend steht die Wasserwirtschaft immer wieder vor großen Herausforderungen”, sagte Wallner und verwies zum einen auf das Hochwasser 2005 und zum anderen auf die lange Trockenphase im Sommer 2018, die in einigen Regionen zum Härtetest wurde. Das Versorgungsnetz im Lande habe sich dabei aber bewährt, so Wallner: “Die Wasserversorgung der Bevölkerung blieb in den meisten Landesteilen gesichert. Wo es notwendig ist, sind mittlerweile die erforderlichen Verbundleitungen kurz vor der Umsetzung.” Wichtige Verbund-Projekte sind zwischen Sulzberg und Doren, St. Gerold und Thüringerberg, von Thüringerberg nach Thüringen sowie von Egg nach Andelsbuch und von Mellau nach Reuthe.
Das wichtigste Hochwasserschutzprojekt für Vorarlberg ist das grenzüberschreitende Projekt Rhesi. Für die Umsetzung dieses Jahrhundertprojekts ist ein neuer Staatsvertrag erforderlich.

Darüber hinaus arbeiten Land und Gemeinden in allen Landesteilen bei der Planung und Umsetzung von Hochwasserschutzprojekten eng zusammen, am Fischbach in Dornbirn ebenso wie an der Alvier in Bürs, am Kugelbeerbach in Lochau sowie am Lech. Da der Klimawandel vor allem eine Häufung von lokalen Starkniederschlägen im Sommerhalbjahr erwarten lässt, ist durch große Regenmengen mit einer Überlastung der Siedlungsentwässerung und kleiner Fließgewässer im Ortsgebiet zu rechnen. “Deshalb ist der private und betriebliche Objektschutz ein wichtiges Thema. Information und Bewusstseinsbildung sind hier wesentliche strategische Maßnahme”, so Gantner.

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